Es reihen sich Highlights an Highlights in diesem Jubiläumsjahr der Grünen Woche. Im Januar 1926 öffnete die erste Grüne Woche als Warenmesse für Landwirtschaft und Gartenbau auf dem Berliner Messegelände ihre Tore. An diese Zeit erinnert nun hundert Jahre später die Blumenhalle.
Blumenhalle im Glamour der Zwanziger
Anlässlich des 100-jährigen Gründungs-Jubiläums bringt die Blumenhalle den eleganten Zwanziger Jahre-Glamour auf die Grüne Woche 2026. Unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“ verbindet die Blumenhalle den Glamour der Zwanziger Jahre mit einer frühlingshaften Pflanzeninszenierung.Auf 300m² präsentieren sich Farbenvielfalt mit Blumen, Bäumen, Vergnügen und Glanz. Im floralen Nachtclub mit glitzernder Tanzfläche, doppelseitiger Revuetreppe und imposantem Kronleuchter trifft Swing auf florale Opulenz. Ein weiteres Highlight: das „KaDeFleur“, ein detailreich gestaltetes Kaufhaus im Stil der 1920er, das Mode, Kultur und florale Gestaltung miteinander vereint. Hier verbindet sich historische Eleganz mit moderner Floristik – farbenfroh, opulent und voller Geschichten.
Mecklenburg-Vorpommer als Partner und quer durch Deutschland
An einem Tag (fast) ganz Deutschland entdecken? 13 Bundesländer zeigen ihre kulinarischen Spezialitäten. Neben Klassikern nehmen viele Aussteller die Grüne Woche auch für Experimente zum Anlass. Partner der diesjährigen Grünen Woche ist Mecklenburg-Vorpommern. In Halle 5.2 stellt das Bundesland ein extra für die Messe kreiertes Glühweinbrot vor. In der Berlin-Halle 21b präsentieren sich Food-Startups aus der Hauptstadt, es gibt ein eigens für das Jubiläum gebrautes BRLO-Bier. In der Niedersachsen-Halle kommt die Original Stadion-Wurst von Werder Bremen auf den Grill. Für Karnevalsstimmung sorgen Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle in der NRW-Halle 5.2.
Kulinarische Entdeckungsreise quer durch die Welt
Doch auch weiter entfernte Länder und Kulturen lassen sich auf der Grünen Woche entdecken. Erstmals 2026 dabei ist der bedeutende Kakao-Exporteur Côte d’Ivoire. Es gibt Kaffee aus Südamerika, saftige Thai-Mangos, würzigen Schweizer Käse und polnische Pierogi. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele Länder nutzen die Grüne Woche, um ihre Tourismus-Regionen vorzustellen. Ob Karibik oder Kaukasus, Besucherinnen oder Besucher finden auf der Messe Inspirationen für ihr nächstes Reiseziel.
Landwirtschaft im 21. Jahrhundert

Wie arbeiten Landwirte heute? Vor welchen Herausforderungen stehen sie und welche Innovationen helfen ihnen weiter? Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 gibt der Deutsche Bauernverband (DBV) unter dem Motto „Ernährung sichern. Natur schützen.“ praxisnahe Einblicke in die moderne Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher erfahren aus erster Hand, was Erzeugerinnen und Erzeuger umtreibt.
Besucher kommen mit Agrarscouts von echten Höfen ins Gespräch und lernen dank dem Netzwerk der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) Wichtiges über die deutsche Lebensmittelwirtschaft.
ZERO Themeninsel und Bio-Halle
Auf kreative Weise begegnen Startups und Unternehmen den Herausforderungen durch den Klimawandel. Die neue ZERO Themeninsel in Halle 27 geht mit gutem Beispiel in Sachen Kreislaufwirtschaft voran. Dort gibt es auf einem Messefußboden aus recycelten Altreifenmatten Re-Use-Workshops, gesunde, naturbelassene Snacks und Innovationen wie eine vegane Brille. Wer ökologisch wirtschaftende Höfe kennenlernen möchte, wird in der Bio-Halle 22a fündig. Dort stellen sich neben Erzeugerverbänden auch Teilnehmende des Bundesprogramms Ökologischer Landbau vor, darunter Bio-Winzer und -Landwirte aus unterschiedlichen Regionen.
Abwechslungsreiches Programm auf der Grüne Woche Bühne
Wer im Messetrubel eine Pause braucht, findet an der Grüne Woche Bühne in Halle 27 nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch ein spannendes Programm. Schulklassen können sich vormittags im Zubereiten von Onigiri üben. Der Reissnack ist das japanische Äquivalent zum deutschen Butterbrot. Am Samstag, 17. Januar 2026, wird die Grüne Woche außerdem zum Austragungsort der 12. offenen Berliner Cosplay-Meisterschaft. Mit dem „Grünwochler“ wird an ausgewählten Tagen mittags ein eigens für das 100-jährige Jubiläum entworfenes Gericht vorgestellt. Es bringt drei Berliner Spezialitäten zusammen und besteht aus einem aufgeschnittenen und getoasteten Berliner Pfannkuchen ohne Füllung, dazu Dönerfleisch, Salat und Currysauce. Abends klingt der Messetag mit Jazz aus.

Artikelfoto: © Messe Berlin GmbH